Gedichte

Wer ein Gedicht schreibt, ist noch lange kein Dichter, denn Verseschmieden und Poesie sind sehr verschiedene Dinge. Trotzdem gibt es so etwas wie einen Bereich dazwischen. Gemeint sind damit nicht so sehr die „Gedichte“, die zu Hochzeiten, Geburtstagsfeiern oder anderen Anlässen als gereimte Reden mit viel Fleiß und manchmal auch ein wenig Esprit erzeugt werden. Gedacht ist eher an das, was an Versen ohne zwingenden Grund sozusagen von selbst entsteht. Stimmungen, Erinnerungen, kritische Beobachtungen oder Nachdenklichkeiten sind zuweilen die Auslöser für solche Spontangedichte. Und weil diese dann stets einen sehr subjektiven Charakter haben, ist es fast selbstverständlich, dass sie sich auch in der intimsten aller denkbaren Sprachformen bilden: dem heimatlichen Dialekt. Und der ist bei mir nun einmal das Alemennische in der Form, wie es auf der Baar, der Landschaft am Donauursprung gesprochen wird.

 
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