Reiseberichte

Reisen, die keine Spuren hinterlassen und deren Erlebnisse und Eindrücke wieder vergessen sind, haben eigentlich gar nicht stattgefunden...  es sei denn...  man hat etwas davon aufgeschrieben oder gezeichnet oder beides.
Die Reisen, die in meinem Leben in diesem Sinne produktiv  waren, haben fast alle mit dem Orient zu tun, und von einigen gibt es geschriebene und gezeichnete Berichte, die möglicherweise auch für Leute interessant sind, die gar nicht dabei waren.
In der Regel sind diese Berichte per Reprodruck in Kleinstauflage (z.B. für Freunde  und Interessierte) vervielfältigt und selbst gebunden.

Begegnungen mit dem Jemen

Siehe Bücher und Veröffentlichungen
 

Die Reise nach Al Arr, Jemen 2002

Über die materielle Hilfe der Deutsch-Jemenitische Gesellschaft bei der Einrichtung eines Gesundheitszentrums mitten in der bizarren Bergwelt des Jemen kommt es zur engen Bekanntschaft mit dem zuständigen Landarzt in dem kleinen Bergdorf Al Arr. Die Reise führt nicht nur in aufregende Landschaften, sondern auch zu Menschen, die aus ihrer mittelalterlichen Welt schon aufgebrochen, aber in der Gegenwart mit ihren tausend Problemen noch nicht ganz angekommen sind.

Reprodruck, selbstgebunden, 78 S. Text,  36 S. Handskizzen Bilder

 

Birma, Burma, Myanmar


Gezeichnete Notizen 2004
Die von Buddhismus und Abschottung durch ein Militärregime geprägte Welt aus Wäldern, Reislandschaften, Mönchen, ungetrübter Volksfrömmigkeit, mit tausenden von Pagoden und virtuosen Handwerkern reizt zum Schauen, Beobachten, Verweilen  ...   und Nachdenken über das, was uns verloren gegangen ist.

90 S. Bleistiftzeichnungen mit Bildtext

 

Eine Reise nach Bhutan
Guru Rinpoche, Bruttosozialglück und der Traum von Shangri La   1999 und 2004


Der Untertitel soll zeigen, dass das kleine Land Bhutan am Ostrand des Himalaya noch heute eine Insel im hektischen Meer der materialistischen Globalisierung sein möchte. Trotz faszinierender Bilder aus einer anderen Welt stellt dich das Shangri La, das irdische Paradies, als Utopie heraus.

55 S. Text, 37 S. Bleistiftgrafiken

 

Karakorum Highway 1998

Eine Wanderreise entlang des Indus, Gilgit- und Hunzaflusses führte bis hinauf zum Kunjerab-Pass (4700 m) sowie in das abgelegene Paradiestal des Ghizar-Flusses und zur Märchenwiese am Fuss des Nanga Parbat.
Da, wo die höchsten Gegirge der Welt zusammenstossen, der Himalaya, das Karakorum, der Hindukusch und das Pamir-Gebirge und wo riesige Granitfelsen durch unvorstellbare Kräfte zu Schotter zerquetscht werden, erlebt man in atemberaubenden Bildern, wie die Welt gerade entsteht. Auf einer Nebenroute der alten Seidenstraße suchten hier früher Händlerkarawanen ihren Weg über Felsabgründe und Wasserschluchten. Die Staaten China und Pakistan haben hier eine durchgehend asphaltierte Autostraße gebaut, von der aber immer irgend ein Stück weggespült, abgerutscht oder durch Steinschlag versperrt ist.
Dass man bei einer solchen Reise einiges mit dem Bleistift festhalten muss, ist klar. Die Kamera kann es nicht immer.

34 S. Bleistiftzeichnungen mit Bildtext

 

Ostanatolien,  Skizzen 1985 – 2004

Auf vier Reisen in das Land zwischen dem georgischen Pontusgebirge, dem Ararat, dem Van-See und der syrischen Grenze bei Urfa und Antakia sind weit über 200 Bleistiftskizzen entstanden, auf denen teilweise auch die Veränderungen erkennbar werden, die gerade in den letzten Jahren das Land „europareif“ machen sollten.
Ob den dort lebenden Menschen damit gedient ist, ist eine andere Frage. Viele traditionelle Lebensformen, die in diesem Skizzenbuch mit Bleistiftstrichen festgehalten sind, existieren heute nicht mehr.

ca. 250 Bleistiftskizzen

 

Persien  2000


Eine selbstgebastelte Persienreise führt von Teheran durch das Elbursgebirge nach Täbris und über Hamedan in den Süden nach Schiraz, Persepolis, Kerman und Bam und von dort wieder zurück über Yazd und Isfahan nach Teheran.
Die Fülle der Eindrücke, Bilder und Erlebnisse war gewaltig und ist hier wenigstens teilweise in Wort und Bleistiftzeichnung konserviert worden.

 

Armenien 2002

Wer den Ararat von Westen her, also von der türkischen Seite aus betrachtet, wähnt, dass dahinter alsbald Mittelasien beginnt, wenn nicht gar die Mongolei. Dass auf der Ostseite des Riesenberges aber zunächst einmal das kleine Land Armenien kommt mit seiner sehr europäisch wirkenden Hauptstadt Eriwan, vermag man sich von Ostanatolien aus nur schwer vorzustellen. Dabei war Armenien der erste christliche Staat überhaupt und seine Architektur so etwas wie ein Bindeglied zwischen der großartigen Baukunst der alten Perser und der des Abendlandes.

Eine Kurzreise mit einer Theologengruppe im Frühjahr 2002 vermittelte wenigstens ein ungefähres Bild von dem Land, das lange Zeit Musterrepublik der Sowjetunion war und dessen Volk die Massaker von 1915 ebensowenig vergessen hat, wie die Juden den Holokaust.

Skizzenblätter ohne Text

 

Kairo  1989 

Geschriebene und gezeichnete Bilder einer arabischen Stadt: Mamlukenkunst, bewohnte Friedhöfe, Kamelmärkte und Straßenbilder.

 
Gasse in Chiwa

Usbekistan  1987

Das Land gehörte damals noch zur Sowjetunion, aber seine orientalische Atmosphäre hatte es nie verloren, auch wenn die alten Männer stolz die sowjetischen Militärorden an ihren usbekischen Mänteln zur Schau stellten.
Szenen und Bilder zum Beobachten und Zeichnen gab es in Überfülle.